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Von der Nische zur Outdoorbewegung: 25 Jahre Outdoor-Abenteuer mit faszinatour
Tief eingeschnittene Schluchten, 10-Meter Sprünge in glasklares Wasser, mit dem Schlauchboot durch wilde Stromschnellen, Klettern in Seilgärten – vor 25 Jahren war diese Art von Freizeitbeschäftigung noch einigen verrückten Outdoor-Freaks überlassen. Begriffe wie Canyoning und Rafting waren nur einer kleinen Gemeinde von abenteuerlustigen Aktivurlaubern bekannt. Wenn die faszinatour Touristik-Training-Event GmbH in diesem Jahr in die 25. Outdoorsaison startet, dann können die beiden Gründer Charly Siegl und Werner Vetter auf über zwei Jahrzehnte Pionierarbeit zurückblicken, in denen sie die Outdoor-Szene maßgeblich geprägt haben.
Die Nischenprodukte der 80er Jahre haben sich im Zuge der Outdoorbewegung zu anerkannten Sportarten entwickelt. Faszinatour führte 2009 alleine 30.000 Outdoor-Begeisterte durch die Schluchten und Flüsse Tirols. 2010 werden etwa fünf Millionen Gäste 2010 in den mehr als 250 deutschen Klettergärten erwartet.
Frühzeitig erkannten Siegl und Vetter die Wirksamkeit von Erlebnis- und Erfahrungslernen in der Natur und gründeten darauf ihren späteren Unternehmenserfolg als Europas Marktführer für Dienstleistungen im Outdoorbereich. Inzwischen bietet der Allgäuer Outdoor-Spezialist nicht nur außergewöhnliche Naturerlebnisse für Einzelpersonen oder Gruppen, sondern auch nachhaltige Programme auf Basis des Erlebnis- und Erfahrungslernens für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter stärken und fördern wollen.
Outdoor-Bewegung der 80er Beim Heliskiing in Kanada und Raften in Neuseeland entdecken die Studienfreunde Charly Siegl und Werner Vetter einen in Europa kaum bekannten Trend: die Outdoor-Bewegung. Fasziniert von der Mischung aus Abenteuer, Sport und Naturerlebnis gründeten sie die faszinatour Abenteuerreisen GmbH. In den 80er Jahren erlebt die Outdoor-Bewegung auch in Deutschland einen ersten Boom, in dessen Bugwelle faszinatour eine wachsende Zahl von Kunden mit Wildwasser-Rafting und Canadiertouren begeisterte. Das junge Unternehmen leistete damit wichtige Pionierarbeit in diesem Freizeitsegment vor allem auch durch die Gründung und Mitarbeit in den Berufsverbänden in diesem Bereich.
Fun-Gesellschaft der 90er Anfang der 90er Jahre suchen viele Menschen verstärkt das ultimative Erlebnis, Rafting- und Canyoning Touren gewinnen an Popularität. Faszinatour bietet als erster deutscher Veranstalter professionell geführte Canyoning-Touren an, die gemeinsam mit einem französischen Experten entwickelt wurden. Um den Kunden maximale Sicherheit und Qualität zu bieten, bildet faszinatour Raft-Guides und Bergführer zu Canyoning-Führern aus.
Ende der 90er Jahre wagte sich das Team in luftige Höhen und baute in Bolsterlang im Allgäu Europas ersten Hochseilgarten. Auch hier bewiesen Charly Siegl und Werner Vetter wieder ihr gutes Gespür für Outdoor-Trends. Bis heute ist faszinatour der Experte in der Konzeption und im Bau von Seilgärten und Adventure Parcours in Europa.
Erlebnislernen für nachhaltige Entwicklung 2010 - Von der Fun-Gesellschaft zur „Burn-Out“-Gesellschaft Der Trend im Outdoorbereich geht weg von dem ultimativen Action- und Spaßerlebnis, hin zu nachhaltigen Naturerlebnissen und individueller Weiterentwicklung im Urlaub wie im Berufsleben. Sport und Bewegung in der Natur liefern die Basis für die psychische und physische Fitness bis ins hohe Alter. Der Trend zu einem gesundem und bewussten Leben nimmt eine tragende Rolle in der Gestaltung von Outdoor-Programmen ein.
Gemeinsam mit erfahrenen Guides und Trainern verlassen die Teilnehmer von Outdoor-Aktivitäten unter Anleitung die persönliche Komfortzone und fordern Geist, Körper und Seele über das gewohnte Maß hinaus. Im Fokus dieser „Grenzerfahrungen“ steht ein mehr an Lebensqualität und positiver Bewältigungsstrategie. Im Rahmen von touristischen Programmen vollzieht sich diese Entwicklung vollständig unbewusst, bei der Team- und Führungskräfteentwicklung werden sie zielgerichtet eingeleitet und trainiert.
faszinatour hat den Anspruch, auf gesellschaftliche Veränderungen einzugehen und wissenschaftlich fundierte Programme anzubieten. Daher gründete der Outdoor-Experte 2008 zusammen mit der Klinik Wollmarshöhe (Bodnegg im Allgäu) das „Institut für Erfahrungslernen“, kurz „infer“. Das Institut erforscht die persönliche Kompetenzerweiterung sowie das Erfahrungslernen und bietet Vorlagen für differenzierte Lern-Programme. Die Teilnehmer der erlebnispädagogischen Camps, der speziellen Azubi- und Nachwuchsförderungsprogramme bis hin zu den Teilnehmern an Management Seminaren profitieren von diesen neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Krankenkassen beobachten die Zunahme an seelischen Krankheiten, insbesondere des Burn-Out-Syndroms, das heute eine der häufigsten Ursachen für Frührente und Arbeitsunfähigkeit ist. Erfahrungslernen und Rückbesinnung auf die Basiskompetenzen eines Menschen können dieser gesundheitlichen Gefahr erfolgreich entgegenwirken. Die rehabilitative Therapie arbeitet bereits mit neuen Instrumenten wie dem Klettern in Hochseilgärten, um Menschen wieder Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Stabilität zu geben. Spitzenverbände einiger Krankenkassen sowie das Institut für Erfahrungslernen beschäftigen sich bereits damit, wie gezielte Outdoor-Aktivitäten und Grenzerfahrungen in die Präventivprogramme integriert werden können.
Somit öffnet sich dieser Bereich für neuartige Seminarprogramme sowie der Integration von Freizeit- und Urlaubsaktivitäten und gewinnt somit an gesellschaftlicher Wahrnehmung und Bedeutung.
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