Die Zeit ist reif, Leistungsfreude statt Lethargie: Ein Team entdeckt sich neu

Es muss nicht immer der 3-tägige Workshop sein. Manchmal kann man mit wenig Aufwand viel bewegen. Und plötzlich kommt wieder Schwung ins Team, Bewegung in den Arbeitsalltag – und Erfolg ins Spiel. Mit einem „Teamwork Intensiv“-Tag macht ein Stuttgarter Unternehmen den ersten Schritt: raus aus der Krise, rein in die Chance.

Kleine Investition – große Wirkung - Die Finanzkrise ist in aller Munde – und inzwischen in den meisten Unternehmen angekommen: Wenn nicht in den Bilanzen, dann zumindest in den Köpfen. Wer um sich herum ständig schlechte Nachrichten hört und sich Sorgen um Arbeitsplatz und Zukunft macht, dem fällt es schwer, mit Engagement und Begeisterung bei der Sache zu sein. Und so herrscht in vielen Büros lähmende Lethargie statt Leistungsbereitschaft, Krisenstimmung statt Kreativität. Höchste Zeit zu handeln!

Dabei ist Effizienz das Gebot der Stunde, Budgetknappheit die Herausforderung. Wie also können wir mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel für Mitarbeitermotivation und Teamprozesse tun? Mit dieser Frage kam ein mittelständisches Unternehmen aus Stuttgart zu uns – und fuhr mit einem interessanten Vorschlag im Gepäck wieder heim: Ein „Teamwork Intensiv“, eine Kombination aus Team-Event und -training, soll helfen, die Ist-Situation zu klären, die wichtigsten Problemfelder zu identifizieren und Lösungsstrategien zu entwickeln – und das an einem einzigen Tag.

Ein Tag, ein Team, drei Ziele - Das spart Zeit und Kosten und ist durchaus zu schaffen – wenn Konzept und Vorarbeit stimmen. Deshalb definieren wir in einem ausführlichen Vorgespräch mit dem Kunden, welche Themenschwerpunkte der Tag beinhalten soll. Maximal drei konkrete Ziele können in einer Kombination aus Outdoor-Training, Indoor-Lernen und anschließender Reflexion bearbeitet werden. Bei unserem Stuttgarter Kunden stehen sie schnell fest:

1. Die aktuelle Unternehmenskultur verbessern
2. Das persönliche Engagement der Mitarbeiter stärken
3. Die Kommunikation im Team optimieren

Mit diesen Punkten auf der Agenda reisen an einem Montag im Juli die zehn Mitarbeiter des Teams in unserem Outdoorzentrum im Allgäu an. Bei der Teambesprechung um 9.00 Uhr erfahren sie, was sie an diesem Tag erwartet. Die drei Veranstaltungsziele und die Tageszwischenziele werden geklärt, dann geht es auch schon zur Sache: Die erste Outdoor-Übung steht auf dem Programm.

Konkrete Ergebnisse durch konzentrierte Moderation - Dabei gilt es, in Teamwork ein Transportmittel zu bauen. Dafür stehen verschiedene Materialien bereit – und nur 30 Minuten Zeit. Am Ende soll ein Katapult entstehen, mit dem sich ein rohes Ei über eine vorgegebene Strecke schleudern lässt. Keine leichte Aufgabe – und eine, bei der sich Stärken und Schwächen der Zusammenarbeit im Unternehmen deutlich spiegeln. Die anschließende Reflexion vermittelt interessante Einblicke in wichtige Faktoren wie Entscheidungsfindung, Streitkultur und Teamarbeit und macht Schwachstellen und Optimierungspotenziale deutlich.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es dann hoch hinaus: Im Hochseilgarten soll das Team eine Übung vorbereiten – und anschließend gemeinsam bewältigen. Seile und Ausrüstung werden herbeigeschafft, Sicherungsmaterialien besorgt und einsatzfähig gemacht. Dabei bleibt die Gruppe ganz auf sich gestellt, der Trainer greift nur einmal ein, als es Sicherheitsbedenken gibt. Jetzt heißt es: Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer in luftiger Höhe. Klar, dass sich auch hier schnell tiefe Einblicke ins eigene Verhalten ergeben: Welche Rolle habe ich ihm Team? Welche nehme ich mir und welche wird mir zugeschrieben? Mit welchem Engagement fülle ich sie aus und was bedeutet das fürs Team? Das erleben die Teilnehmer im Lauf der Übung hautnah – und können es anschließend noch einmal reflektieren.

Neue Erfahrungen bringen neue Motivation - Nach der Kaffeepause geht es indoor weiter: Erfahrungslernen zum Thema Kommunikation steht auf dem Programm. Auch hier bringt eine Übung den Lernprozess in Gang. Die Teilnehmer sind blind und müssen aus einem Sammelsurium von verschiedenen Figuren in unterschiedlichen Farben herausfinden, welche zwei Figuren fehlen. Wie gut das funktioniert, hängt von der Kommunikation in der Gruppe ab. Auch hier fördert die Reflexion Aufschlussreiches zu tage und vermittelt wertvolle Informationen über Sender- und Empfänger-Prinzipien, Mitteilung und Interpretation.

Als letzter Tagesordnungspunkt werden die drei Schwerpunkte des Tages als Fragen formuliert – zum Beispiel „wo sehen wir das größte Problem unserer derzeitigen Unternehmenskultur und an welchen konkreten Lösungen wollen wir arbeiten?“ – und im „World Café“ an drei Tischen diskutiert. Nach 15 Minuten gehen die Teilnehmer in andere Cafés und erörtern dort den neuen Wissensstand, bis zum abermaligen Wechsel nach 15 weiteren Minuten. Zuletzt präsentiert jeder Tisch sein Ergebnis.

Beim gemeinsamen Abendessen sind sich alle Teilnehmer einig: Der Tag hat erstaunliche Erkenntnisse gebracht und das Team zusammen geschweißt. Und so ist man sich sicher, dass sich die neue Kultur des Miteinander auch im Arbeitsalltag bewähren wird. Damit das auch so bleibt, treffen wir uns nach vier Wochen zu einem kurzen Controlling wieder, das bestätigt: Das Team unseres Kunden ist auf einem guten Weg.

Teamwork Intensiv auf einen Blick:
Was? 1-tägiges intensives Team-Event und –training
Wer? Firmen; Abteilungen; Teams; Führungskräfte
Wozu? Mitarbeitermotivation; Verbesserung der Zusammenarbeit; Entwicklung von Lösungsstrategien zu konkreten Fragestellungen
Warum? kostengünstig, zeitsparend, effizient
Wann? jederzeit
Wo? faszinatour Outdoorzentrum Allgäu, Seminaris Hotel Bad Boll oder Daimler Bildungshaus bei Karlsruhe (alle Locations mit Hochseilgarten)
Wie? Erfahrungslernen outdoor und indoor, Reflexion
Wie lange? 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Wie viel?  ab 120 € zzgl. Essen und Getränke

Noch Fragen? Werner Vetter, faszinatour Beratung & Training 08323 / 96 56-18,
E-Mail: werner.vetter(at)faszinatour.de

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